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ANDREA BÜSSER

Alles ist unmöglich, bis es jemand tut!

  • Raumplanung: Ich strebe eine nachhaltige Raumplanung an mit dem Ziel, möglichst viel Grünfläche zu erhalten und eine hohe Lebensqualität zu schaffen. Weniger Beton, mehr grüne Stille. Auch die sozialräumliche Dimension muss bei der Raumplanung stärker berücksichtigt werden. Wir beobachten, wie sich durch Mechanismen des Wohnungsmarktes soziale Brennpunkte bilden, wie z.B. Armenghettos. In solchen Quartieren spielt sich der grösste Teil der Gewaltkriminalität ab, meistens im Zusammenhang mit Drogenhandel, Bandenkämpfen, Armut und mangelnder Integration in Bereichen wie Bildung, Kultur und Politik. Mit einer intelligenten Raumplanung können wir solche Zustände verhindern.
  • Umwelt und Energie: Umweltschutz bedeutet nicht, dass wir von nun an alle wieder wie zu Gotthelfs Zeiten leben müssen. Man kann das Leben durchaus geniessen und dabei Rücksicht auf die Natur nehmen. Neue Technologien unterstützen uns dabei, dass wir unser Leben wie gewohnt weiterführen können, ohne die Umwelt dabei allzu sehr zu belasten. Vom Wasserstoffauto, über Erdwärme-Heizungen bis zum Hamburger aus der Petrischale, der aus einer Rinderzelle im Labor gezüchtet wurde, ist heutzutage alles möglich. Mehr Umweltschutz und mehr Lebensqualität dank richtig eingesetzter High-Tech.
  • Geldpolitik: Geld ist ein Tabuthema. Dabei ist es das wichtigste Thema überhaupt. Eine gute Finanzplanung ist nicht nur für Privatpersonen nützlich, sondern auch für Behörden, wie aktuelle Beispiele zeigen. Wenn man z.B. 50 Millionen in das Spital Wattwil investiert und es anschliessend schliesst, würde ich das sogar als mehr als nur mangelhafte Finanzplanung bezeichnen. Die Kantonsschule Sargans ist ebenfalls ein Beispiel mangelhafter Planung und unkontrolliert überbordender Kosten. Ein bisschen mehr Finanzaffinität und langfristiges strategisches Denken würde der Politik wohl gut tun.

Die Politik sollte die Gesellschaft abbilden und angemessen vertreten. Junge Menschen, Personen mit Migrationshintergrund, Wenigverdiener und Frauen sind jedoch in der Politik markant untervertreten. Die Aufgabe der Politik ist es, die bestmögliche Lösung für die grösstmögliche Anzahl Personen zu erarbeiten. Die besten Lösungen entstehen jedoch aus der Vielfalt, nicht aus der Einfalt. Dafür setze ich mich ein.